Montag, 23. Mai 2016

Fusionmania, Burlesque-Oriental und anderer Wahnsinn

Es hat schon so viele Statements zum Thema Fusion gegeben – so viele Meinungen und so viele Diskussionen und trotzdem lässt mich das Thema nicht los. Gerade vor ein paar Tagen hatte ich es darüber mit einer jungen Kollegin. Fusion – ja natürlich – warum nicht – aber dann bitte professionell! Und gleich stellt sich mir die Frage: gibt es diese Entwicklung auch in anderen Tanzarten? Ja sicher, im Bereich klassischer Tanz hat es immer Weiterentwicklungen gegeben. Aber „Fusion“? Schau ich in den klassischen Tanz steht hier immer zuerst die tänzerische Grundausbildung. So ist es auch in den sog. Tanz“sport“arten. Hier wird niemand auf großen Bühnen stehen ohne vorher eine festgeschriebene Ausbildung gemacht zu haben. Ist es das was den OT unterscheidet? Schau ich also genau hin, dann haben wir das Problem, das der OT nicht mit einer fest definierten Ausbildung erlernt werden muss. Wir haben uns im Bereich OT bis heute den Anspruch des „Tanzsports“ nicht gegeben d.h. er wird als „Kunst“ gesehen. Kunst ist frei und nicht messbar – so wie bislang der OT. Das ist es was wir eigentlich wollen und das ist auch die Krux daran. Wo keine Vorgaben herrschen kann jeder tun und lassen was er will. (Mal ganz abgesehen davon wie der OT in seinen Heimatländern eingeordnet wird… das sieht es nochmal anders aus – aber das ist nicht das Thema). So kann jeder, der glaubt es zu können Kurse in OT anbieten, wer auch immer beurteilt ob das akzeptabel ist oder nicht. Ob die Dozentin für sich den Anspruch hat fundiert ausgebildet zu sein hängt an ihr selbst zu 100%. Keine Vorgaben, ergo auch keine Zulassungsvoraussetzungen zum Lehrberuf. Die Folge ist eine Schwemme von schlecht ausgebildeten Dozentinnen und Tänzerinnen, die natürlich alle miteinander in Konkurrenz treten. Keine Vorgaben lassen dabei auch eine Bewertbarkeit der Qualifikation nicht zu. So kommt es, dass es unzählige Bauchtänzerinnen gibt und es sehr schwer ist für die Einzelne sich als „Unikat“ herauszustellen. Außer vielleicht bei ihren direkten Sozialkontakten – wo sie die Exotin sein darf und damit ein Alleinstellungsmerkmal hat, unterscheidet Sie sich nicht von unzähligen Mitbewerberinnen mit gleichem Werdegang und ähnlicher Tanzerfahrung. Das wollte „Frau“ dann doch nicht – untergehen im Meer der Bauchtänzerinnen. Ist man kein Ausnahmetalent mit dem Anspruch einer fundierten Ausbildung, fristet man so sein Tänzerinnendasein und beschäftigt sich ausgiebig mit Kritik an den Mitstreiterinnen um wenigstens hier ein gewisses Maß an Genugtuung und Bestätigung zu bekommen … und wenn es auch nur die Unterstützung der Unterrichtsgruppe ist, die oftmals nie über den „Ortstellerand“ geschaut hat. Das ist auch unbedingt zu vermeiden, könnte sich im Nachbarort vielleicht eine Bauchtanzlehrerin befinden, die die eigenen Schüler umwirbt mit einem besseren Angebot. Also los und auch mal mitmachen im Fusionzirkus - Aha, endlich kann man aktiv in Konkurrenz treten ohne sich im Bauchtanz maßgeblich weiter zu qualifizieren, denn das ist ab einem bestimmten Level mit sehr viel Arbeit verbunden und auch nicht jedem ist ausreichend Talent gegeben. (auch das will keiner hören) Nun..dann geh ich zu einem Workshop und eigne mir mal eben ein paar neue Fusionstile an… Da hole ich mir einen Sari und eine lustige Filmmusik und „schwupps“ mach ich auch Bollywood. Einmal alles in schwarz bitte, ein ernstes Gesicht und meine Bauchwellen werden zu Gothic Fusion. Oh… eine tolle Federboa, rote Pumps und ein Korsett – tataa… fertig ist der Burlesque. Ein Baströckchen und ein Blumenkränzchen – jaaa… so muss doch Hula-Oriental aussehen … in meinem Kopf entstehen viele Bilder….und eine Angst „halt … ihr macht alles kaputt!„ Eines ist gewiss, wir werden es nicht ändern, wollen wir dem OT seinen „Kunstcharakter“ lassen. Für mich hat es was von Missbrauch eines in einer Kultur gewachsenen Tanzes. Warum müssen orientalische Tänzerinnen sich in Burlesque-Klamotte werfen und unter dem Namen OT daraus eine Fusion machen? Burlesque ist eine alte Kunst, die von anbetungswürdigen professionellen Burlesque-Tänzerinnen in hinreißender Manier getanzt werden. Die lachen sich schlapp über die „Faschingversion“ Ihres Tanzes. Es gibt Leute die sich jahrzehntelang mit den Tänzen Indiens beschäftigen – mit der Tanzkunst ohne je am Ende des Wissens zu sein – und dann wird das einfach mit Füssen getreten weil jemand glaubt, mit einem Rosa Sari, einer Filmmusik und ein paar Hüftlifts und Kopfschieben jetzt Bollywood zu beherrschen. Stellt sich am Ende die Frage, ob wir mit einer festen und organisierten Ausbildung die bindend wäre zum Ausübend des Dozentenberufes das Problem beheben könnten? Wäre es das Wert die Kunst an den Tanzsport zu „verkaufen“? Und damit mich hier niemand falsch versteht: Es gibt hervorragende FusionistInnen, die sich jahrelang mit Ihren verwendeten Tanzstilen beschäftigt haben. Ihnen gehört mein Respekt, sie bringen den Tanz immer weiter nach vorne und sorgen für echte Weiterentwicklung. Ich verneige mich vor allen, die sich intensiv und ernsthaft mit ihrem Tanz beschäftigen um „des Tanzes willen“. Es sind die Bescheidenen unter uns – so habe ich die großen Künstlerinnen immer kennen gelernt – bescheiden und demütig. Sie haben es nicht nötig andere klein zu machen, weil sie ohne das Kleinmachen von anderen groß sind. Das Motiv entscheidet also wo ich hin will. Habe ich Achtung vor dem was ich tue, dann werde ich nicht nach 3 Jahren OT mich als Spezialistin für 32 Tanz- und Fusionstile bezeichnen. Will ich mir damit allerdings ein „Alleinstellungsmerkmal“ verpassen, dann hilft das doch schon mal…. kurzfristig. Eigentlich wollen doch mindestens 80% der Bauchtanzschülerinnen sich einfach nur gesund bewegen und etwas für die Haltung tun. Warum bleibt man nicht bei einem qualifizierten Basisunterricht statt die Schülerinnen in Dinge zu quälen, die eigentlich keiner will. Ist es nicht eine wunderbare Selbstbestätigung wenn am Ende einer Kursstunde glückliche Gesichter sich für die schöne Stunde bedanken? Für mich jedenfalls ist das das Größte und das was auch mich glücklich macht.

Freitag, 16. Oktober 2015

Spiegelbilder Oktober 2015 - was ich wirklich will!



Spiegelbilder Oktober 2015 - Was ich wirklich will!

Ja…seit es meine Kolumne in der Chorikà nicht mehr gibt bin ich schreibfaul geworden. Das heißt aber nicht, dass ich nichts mehr zu sagen hätte. Zurzeit denke ich aber mehr als ich rede – ist sicher auch mal von Vorteil. Der Herbst ist bei mir vollgepackt mit Aktivitäten und es kommt immer wieder die Frage in mir auf: was will ich wirklich?

Ja, was will ich wirklich? Schwer zu sagen, es fällt mir leichter zu sagen was ich NICHT will- also fang ich mal damit an:

Ich will mich nicht mehr damit befassen müssen was Freundin Nr. 4 von Freundin Nr. 3 über die Freundin Nr. 2 von Freundin Nr. 1 meiner Bekannten erfahren hat über mich. Die Gerüchte, die über 12und30 Umwege in die Welt gelangen und die willig von denen gefressen werden, denen es gerade ins Bild passt sind mir zuwider. Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken gemacht WARUM man Gerüchte erzählt bekommt? Warum sich jemand „einschleimen“ und „wichtigmachen“ muss über den Weg der „üblen Nachrede“? – Mein Beschluss: ich spiele nicht mehr mit. Ich habe keinen Grund mich für x Gerüchte immer wieder zu rechtfertigen. Ich habe auch keine Lust mir x Gerüchte über andere anzuhören. Warum ist es so wichtig über diejenigen, die gar nicht zugegen sind „Dinge“ zu erzählen? Das ist reine Ego-Pflege – aber bitte ohne mich! Wer mich kennt weiß, dass ich auf Anfrage meine Meinung zu Themen offen sage. Wer mich kennt weiß, dass ich jedem sein Recht auf eigene Meinung und auch das Recht darauf „nicht perfekt“ zu sein zugestehe. Und – wer mich kennt weiß, dass ich niemals Menschen hasse – ich ziehe mich zurück von Menschen die mir nicht gut tun – aber ich hasse sie nicht – wir gehen jeder unseren eigenen Weg – so ist es gut! 

Ich will nicht mehr das Gefühl haben müssen, dass meine „echten Freund/Innen“ denken, ich hätte sie outgesourced – vielleicht sogar auf Grund von „Gerüchten“. NEIN, eine echte FreudIn wird von mir IMMER die Wahrheit erfahren – was ich denke und was ich fühle. Echte FreundInnen zweifeln nicht an meiner Loyalität und glauben nur das was ich Ihnen sage und nicht dass was irgendjemand oder sie selbst irgendwie „interpretieren“ – Ich möchte nicht interpretiert, ich möchte gehört werden – ich möchte mit dem was ich tue und sage ernst genommen werden. Alle anderen sind für mich keine Freunde – müssen es auch nicht sein. Ich brauche nicht Unmengen an echten FreundInnen- ich bin mir selbst eine Freundin – solltet Ihr Euch übrigens alle sein!

Ich möchte mich lösen von Beziehungen zu Menschen die mir wehtun und die mich missbrauchen. Ich habe nicht 54 Jahre geackert um mich missbrauchen und ausnutzen zu lassen für das persönliche Vorankommen anderer.  Umso älter ich werde umso weniger Kompromissbereit werde ich -  und es tut mir gut! Das heißt nicht, dass ich deshalb andere nicht achte und respektiere, aber ich kann jetzt besser denn je Grenzen ziehen. Ich habe unendliche Geduld (meine Schülerinnen wissen das ;-)) und ich habe fast endlos Toleranz für die Eigenheiten anderer. Aber wenn ich feststelle, dass ich respektlos behandelt werde beende ich Beziehungen – sofort und ohne große Worte und ohne „boshafte Konsequenzen“. Nein, ich kann und mach das ohne Hass und Missgunst aber dennoch definitiv.

Ich möchte nicht mehr konkurrieren. Konkurrenz ist soooo anstrengend. Brauch ich auch nicht – warum auch. Das habe ich in einen meiner Spiegelbilder schon einmal geschrieben: wer mich tanzen sehen möchte will mich sehen und nicht x oder y – und wer x sehen möchte, möchte nicht y oder mich sehen. So ist das Leben und so sind die Menschen und es gibt keinen Grund dann beleidigt zu sein! Von Leuten, die mit mir in offensive Konkurrenz treten distanziere ich mich – restlos!
So … und nun stelle ich fest, dass ich sehr wohl gesagt habe was ich möchte – juchuuu…..
Wer weiß wie lange wir noch haben auf diesem gebeutelten Planeten mit dem Virus „Mensch“…. Ich möchte die Zeit nicht mit Unnötigem verbringen.


Amen

Donnerstag, 23. Juli 2015

Wohin geht die Reise - Beitrag in der Chorikà 1_2015 - Thema OT - gestern -heute-morgen



Orientalischer Tanz – gestern – heute – morgen
Wohin geht die Reise?
Ein Thema, über das man Bücher schreiben könnte, und jeder hätte dazu sicherlich seine ganz eigene Prognose. Daher ist diese Betrachtung als eine von vielen zu sehen und in erster Linie als Anregung zum Nachdenken geschrieben. Vielleicht bekommen wir ja auch Feedback und können endlich mal Leserbriefe veröffentlichen!
Der Orientalische Tanz – und hier rede ich vom „klassisch orientalischen Tanz“ – hat sich nicht erst heute verändert. Wie wir bereits in den anderen Artikeln dieses Heftes lesen konnten, gibt es immer Weiterentwicklungen. So wird sich auch in Zukunft der klassisch orientalische Tanz weiterentwickeln. Schauen wir gen Osten und auch nach Amerika, sehen wir eine starke Strömung in Richtung Akrobatik – TanzSPORT. Das wird sicher morgen die Hauptrichtung sein, die den klassischen Raqs Sharqi bestimmen wird. Damit wird er aber als Hobby in dieser Form nicht mehr tanzbar sein und seine Bedeutung als Tanz für Frauen jeden Alters verlieren. Vielleich finden wir ihn in 10 Jahren im Basisprogramm jeder Tanzschule als „eine“ von vielen Tanzformen. Die, die den Tanz leben und lehren, haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Tanzes und damit eine große Verantwortung. Hier sehe ich vor allem auch den BVOT in der Pflicht.
Segen oder Fluch?
Wird der klassische Raqs Sharqi ein Tanz im Rahmen des internationalen Tanzsports, dann wird es geregelte Vorgaben für die Ausbildung geben, sowohl für die LehrerInnen als auch für die TänzerInnen. Damit wird sich dieser Tanz in den geregelten Bahnen des DTV bewegen. Wollen wir eine geregelte Ausbildung und prüfbare Qualifikationen der Lehrkräfte, wird der Weg dahin gehen müssen. Aber wo bleibt die Seele der Folklore, die gestern noch spürbar war? Sie wird unter diesen Voraussetzungen auf der Strecke bleiben – so wie es in Deutschland und vielen „modernen“ Staaten letztendlich keine Folklore mehr gibt. Die Entfremdung von den Wurzeln eines Volkes ist vielleicht einfach der Preis, den wir für die „Globalisierung“ bezahlen müssen.
Folklore – eine aussterbende Spezies?
Aus meiner Sicht würde ich heute sagen „ja“! Nicht nur im Orientalischen Tanz – auch in traditionellen Tänzen anderer Länder ist die „Globalisierung“ ganz deutlich zu sehen. Der „Missbrauch“ traditioneller Tänze zu „Fusionszwecken“ ist nicht nur ein Problem der Orient-Tanzszene. Wollen wir die Wurzeln erhalten, müssen wir sie pflegen – mit Verstand, mit viel Liebe und fundiertem Wissen. D. h. es muss LehrerInnen geben, die diese Tanzkünste fundiert kennen und lehren. Ich kann nur hoffen, dass die Foklore hinübergerettet werden kann in die Zukunft, denn sie ist das Archiv unserer Kulturen und so etwas wie ein Geschichtsbuch der Völker der Erde. Sie zu verlieren hieße auch unsere Geschichte zu verlieren – das Wissen über unsere Wurzeln, denn die Bewegung und die Musik kamen vor der komplexen Sprache. Tanz braucht keine Worte.
Fusionmania?
Alles mit allem zu verschmelzen ist ein ganz zentrales Zeichen der Zeit. Was steckt dahinter? Immer wieder neue Fusionstile zu erfinden ist auch ein Mittel, sich ein Alleinstellungsmerkmal zu geben. Der Wunsch nach Individualität, nach Wiedererkennbarkeit steht hier wohl im Vordergrund – sich selbst durch „Erfinden von Neuem“ einen Namen geben. Warum braucht eine Gesellschaft so etwas? Vielleicht weil in dieser Welt der „Gleichmacherei“ (Wie muss Frau/Mann aussehen und sein!) der Wunsch nach Wiedererkennbarkeit einfach immer größer wird? Ja, es ist ein Schub von Kreativität, das darf man dabei nicht vergessen. Und auch das ist ein Motor zur Weiterentwicklung.
Zukunft ohne Vergangenheit?
… gibt es nicht. Eine Entfremdung von der Tradition zieht häufig nach der Eskalation ein „Revival“ des „Alten“  nach sich. Hier können wir gespannt sein, ob es das beim klassischen Bauchtanz auch geben wird. Akrobatik und Hochleistungstanzsport werden den Charme und das Herz des Raqs Sharqi nicht weitertragen. Hier wird der wesentliche Teil einer Bauchtanzperformance einfach fehlen. Ist der Tanz „verwestlicht“, dann kann man ihn auch nicht mehr orientalischen Tanz nennen.

Samstag, 27. Juni 2015

Profi oder nicht.... DAS ist hier die Frage!


Erstveröffentlichung in der CHorika  3_2013

Habe ich mich im letzten Heft intensiv mit Selbstrespekt und der Entwicklung der Tanzszene im Grundsätzlichen beschäftigt, so haben mich meine Erlebnisse der letzten Wochen dazu bewogen, mich auch mal mit dem Thema Selbstüberschätzung zu befassen.

Da musste ich (als ich als Moderatorin auf einem „open air“ Tanzevent kurzfristig eingesprungen bin) erleben, dass eine Tanzkollegin, die seit ca. einem halben Jahr in einem nahegelegenen Ort unterrichtet, sich von mir als Profitänzerin ansagen ließ mit einer tänzerischen Technikleistung, die ich in meinen Kursen irgendwo im Bereich Mittelstufe einordnen würde. Bitte versteht mich nicht falsch, auch ich habe noch viele Lücken und Lernbedarf, aber ich würde mich auch nie als Profitänzerin bezeichnen (… was ist das überhaupt … eine Profitänzerin? - hier hätte ich mal die Frage, wie wir das definieren möchten ...). Nun, mir blieb fast die Spucke weg dennoch folgte brav der Anweisung. Den Satz „Ich bin schließlich auch ein Profi“ bekam ich an dem Tag übrigens noch ganze zweimal aus anderen Mündern zu hören. Ehrfürchtig versuche ich also, das Gesehene und das Gesprochene irgendwie in Übereinstimmung zu bringen, aber ich habe zugegebenermaßen größte Mühe damit. Wir sind also beim Thema angekommen und ich habe Erklärungsnotstand.

Fragen wir doch mal Wikipedia:

… Die Psychologie ordnet die Selbstüberschätzung in die Kategorie kognitive Verzerrungen ein …

… Menschen mit schwachem Selbstwert können zur Selbstüberschätzung neigen, um von ihren subjektiven oder objektiven Schwächen und Unkenntnissen abzulenken. Sie sind dabei häufig wenig selbstkritisch. Viele versuchen, eine realistische Überprüfung tatsächlicher Fähigkeiten zu vermeiden, zum Beispiel durch Hochmut, oder sich einer solchen zu entziehen. Andauernde Selbstüberschätzung kann zu Misserfolgen und Scheitern führen …

Komisch – da ziehe ich unwillkürlich Parallelen, obwohl ich das nicht möchte. Manchmal zwingen sich einfach Gedanken auf und man versucht sie vehement zu streichen … vergeblich.

Was mich nun interessieren würde, gibt es das nur im OT? Liegt es daran, dass es keine fest vorgeschriebenen Ausbildungsgänge gibt, die geregelt sind und anhand derer man sich einordnen könnte? Eine staatliche Prüfung, wäre das die Lösung? Eine Koppelung der Unterrichtserlaubnis an eine staatliche Lizenz? Andere Frage: Würde dies dem Tanz seine Seele nehmen? Eine Fragestellung, die ich gerne auch einmal diskutiert hätte – mit TänzerInnen, die tatsächlich ihren Lebensunterhalt damit verdienen, und mit HobbytänzerInnen, die sich über ihr Tun ernsthaft Gedanken machen, und mit LehrerInnen mit langjähriger Erfahrung.

Ich jedenfalls bin es Leid, völlig realitätsfremden Kolleginnen mit ihren perfekten Kenntnissen in klassisch orientalischem Tanz, natürlich allen Folkloretänzen – Bollywood, persischem Tanz, Tribal Fusion und meinetwegen auch noch Flamenco – das alles wohlgemerkt in wenigen Jahren erlernt – den Eitelkeitsbauch zu streicheln!

Ganz abgesehen davon, wenn frau mit über 25 das Tanzen beginnt, wie kommt sie darauf, ein „Profi“ zu werden … – also eine Berufstänzerin – wie ich den „Profi“ hier einfach mal definiere – bleiben wir doch auf dem Boden der Realität. Was nicht heißt, dass Frauen über 40 nicht gut tanzen könnten. Für meine Begriffe wird es zumindest im Orientalischen Tanz ab 40 erst richtig interessant und der Tanz auch gefüllt mit dem Stück Weib, welches sich erst richtig jenseits der 30-er etabliert! Mit 20 Jahren, da kann man eventuell daran denken eine Profikarriere einzuschlagen und es bleibt trotzdem die Frage, ob dies ein erstrebenswertes Ziel ist. Ich für meinen Teil empfinde es als Privileg, diese Tanzform als Hobby betreiben zu dürfen, frei entscheiden zu können, wann ich was mache, wie ich es mache und mit wem. Der Profi, der davon leben muss, hat diese Freiheit nicht.

Aber was bedeutet es, wenn Dir Kolleginnen sagen „Ich bin schließlich auch ein Profi“? Dieser Satz beinhaltet einen Vergleich – nämlich „auch“ – also schön … man sieht mich als Profi … das ist zwar nett, würde ich aber so nicht sehen. Des Weiteren impliziert dieser Satz eine Wertung – nämlich „so wie Du“. Man will mir sagen, ich bin genauso viel Wert wie Du. Richtig! Jeder ist so viel Wert wie der Andere! Leute, wo ist das Problem. Warum ist diese Form der Feindseligkeit so wichtig im Leben? Jeder macht „sein Ding“ nach „seiner Facon“. Jeder hat „sein Publikum“, „seine Fans“ – das Spiel „ ich will aber mehr als Du haben“ ist ein Spiel aus dem Sandkasten. Wir sind alle erwachsene Menschen! Kommen wir also auf das Thema der letzten Spiegelbilder zurück – den Selbstrespekt. Vielleicht macht es mehr Sinn, sich auf sich selbst zu besinnen, ein bisschen selbstkritischer zu sein und nicht immer in Konkurrenz treten zu wollen. Das bringt einen langfristig weiter als der Kampf darum, wer den Kopf einen Millimeter weiter vorne hat. Die meisten von uns pflegen ein schönes Hobby und sollten sich ihrer Verantwortung den SchülerInnen gegenüber bewusst sein. Daher vielleicht einfach einmal mehr das eigene Wissen erweitern und weiter lernen statt erbost die Ellenbogen auszufahren und sich den Platz anzueignen, der eigentlich allen gehört!

Gerstern habe ich die Werbung einer Kollegin in der Nähe gefunden. Sie wirbt mit einem Bauchtanzkurs Ü50 im Seniorenzentrum xy, während Ihre weiteren Bauchtanzkurse (wohl für Frauen unter 50) in Turnräumen stattfinden. Ausgrenzung der älteren Kursteilnehmerinnen als Senioren finde ich persönlich sehr grenzwertig!

Ja, ich glaube ich bin gerade ziemlich maulig – aber das wisst Ihr ja – Ich bin eben Ü50 und will noch nicht ins Seniorenzentrum.

 

 

Samstag, 6. Juni 2015

Spiegelbilder 3_2011_Gedanken zum Unterricht - Teil 1_veröffentlicht in der à 2011



Unterricht, so das Thema des aktuellen Heftes. 

Ein spannendes und mitunter auch heikles Thema und in vielen einschlägigen Foren intensiv diskutiert. Ja, es gibt eben keine staatlich geregelte Ausbildung und somit kann jeder, der sich berufen fühlt, den orientalischen Tanz unterrichten. Außerdem wissen wir alle aus unseren eigenen Schulzeiten, dass es durchaus auch staatlich geprüfte Lehrer gibt, deren pädagogische Fähigkeiten eher unterrepräsentiert sind, um es mal nett auszudrücken. Unterrichten - eine Gabe, die nicht nur aus Fachwissen, sondern auch aus den sogenannten Social oder Soft Skills besteht. Eine Chance für begabte Dozentinnen, aber auch eine große Gefahr! Unterrichten als Berufung oder als Broterwerb oder sogar beides? In dieser Ausgabe wird mein Beitrag wieder einmal hemmungslos direkt und gnadenlos ausfallen, man möge es mir verzeihen, aber meine Erfahrungen lehren mich Dinge, die ich nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann. Also hier meine Gedanken zum Thema Unterricht, unzensiert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen!
Die Unterrichtsszene wird immer größer und das Angebot immer breiter gefächert, wie auch sonst sollten sich alle aus dem Boden sprießenden Dozentinnen ihre Kurse füllen. Es gibt kaum ein Dörfchen, in dessen Nähe nicht ein Bauchtanzkurs angeboten wird, und letztendlich ist das auch gut so, denn wir alle wissen die gesundheitlichen Vorzüge dieser Bewegungsart sehr hoch zu schätzen! Und da bin ich bei meinem Thema: An dieser Stelle haben wir Lehrerinnen eine Verantwortung – sind wir uns dessen immer bewusst? Ein physiologisch und auch psychologisch kompetenter Umgang mit den Schülern ist die Grundvoraussetzung für ein Lernen ohne „Nebenwirkungen“. Dies umzusetzen ist nicht einfach, haben wir doch alle auch unsere eigenen Unzulänglichkeiten. Ich persönlich nehme das Thema sehr ernst und hole mir regelmäßig Feedback bei meinen Schülerinnen, die ohnehin sagen, wenn sie etwas stört oder sie etwas nicht verstehen – eine Vertrauensbasis ist Grundvoraussetzung für den offenen Umgang miteinander, auch mit Kritik! Auch die Prämisse, den Tanz nicht zu lernen um damit auf die Bühne zu gehen, sondern erst einmal mit dem Ziel, mir und meinem Körper etwas Gutes zu tun, ist nicht selbstverständlich. Wie oft schon habe ich Anfängergruppen nach 2 bis 3 Monaten Unterricht mehr schlecht als recht auf der Bühne gesehen. Was macht das für einen Sinn? Die Muskulatur einer ungeübten Schülerin braucht je nach Fitnesszustand 3 bis 6 Monate, bis sie so aufgebaut ist, dass sie die Bewegungen auch „halten“ und für den Körper unschädlich ausführen kann (wir trainieren ja nicht 6-mal die Woche mit den Frauen und nicht jede übt täglich daheim). Warum müssen Küken schon nach so kurzer Zeit unbedingt vors Publikum – und die Frage ist dabei, wollen sie das überhaupt? Ein Tänzchen auf einem internen Fest ist das Eine … da kann mit einem Augenzwinkern einfach locker vom Fleck weg getanzt werden – wenn frau das will – aber die große Bühne ist meiner Ansicht nach für Anfänger ein No-Go.
Langsam den Körper kennen lernen und die Veränderungen spüren und bewusst erleben ist eines der größten Abenteuer eines Bauchtanzneulings
 und das will und kann ich nicht durch überzogene Zielsetzungen ersticken. Aber es gibt auch andere Ansätze und immer wieder sehe ich eher unbeholfene Versuche, in einem Bauchtanzkostüm nach 12 Stunden Unterricht in eine Rolle zu schlüpfen, die nicht passt. Die Verantwortung sehe ich dabei einzig und allein bei den Lehrerinnen. Ihr entscheidet, wann Eure Schüler so weit sind, und Ihr solltet nicht Euer Seelenheil in der Präsentation Eurer Schüler suchen, das könnt Ihr schon durch Eure eigenen Aktivitäten erlangen, ohne überzogene Erwartungen an Eure Schüler zu adressieren. Manchmal kommt es mir vor, als würden die „Kriege“ unter den Trainerinnen in Form ihrer Gruppenaktivitäten ausgefochten statt sich selbst zu „duellieren“  und das auf Kosten der Schülerinnen, die sich natürlich im „siebten Tänzerinnenhimmel“ sehen und Stück für Stück den Blick für die Realität verlieren, wenn sie bereits nach 3 Monaten zur Bühnentänzerin avancieren. Aber auch einen übermotivierten Neuling, der gleich am ersten Tag nach Auftritten fragt, hole ich mitleidlos von seiner rosa Wolke mit „Jetzt lernen wir erst einmal alle unsere Muskelpartien kennen, bringen diese in Form und lernen alle Grundbewegungen, danach sehen wir weiter, auf die Bühne ist es ein weiter und arbeitsreicher Weg“. Spätestens nach der ersten Stunde ist auch dieser Debütantin klar, dass das Bauchtanzen einem nicht einfach so in den Schoß fällt.
Im Ursprung war dieser Tanz ein Tanz innerhalb eines sozialen Gefüges von Frauen, deren Überleben davon abhing, dass sie alle zusammenhielten und füreinander da waren. Heute wird viel zu oft versucht, mit diesem Tanz miteinander in Konkurrenz zu treten. In meinen Augen ist das fast ein Stück Perversion. Dazu kommt aber auch noch ein zweiter Aspekt – das Geld! Es kann auch ein Versuch sein sich Schüler zu halten, indem ich ihnen die „Bühnenkarriere in lila“ verspreche. Nun, dies ist dann natürlich ganz im Zeichen der Zeit, wo Geld die Lobby für Alles ist. An dieser Stelle empfinde ich die Versprechen einer verantwortungslosen Lehrerin fast als Straftat. Nicht nur, dass sie ihrer Schülerin das realistische Selbstbild nimmt, sondern sie führt sie gegebenenfalls auch noch vor, dafür „fremdschäme“ ich mich jedes Mal, wenn ich solche Fälle sehen muss. Nein, es macht mich auch wirklich wütend! Als Lehrerin habe ich eine große Verantwortung, und dazu gehört auch meiner Schülerin zu sagen, wenn sie eben „noch nicht so weit“ ist, auch auf die Gefahr hin, dass sie mich verlässt. Dies sehe ich aber als Akt echten Respekts gegenüber meinem Nächsten!

Müssen wir wirklich den Schülerinnen Honig ums Maul schmieren, um einen Monatsbeitrag mehr im Beutel zu haben? Nun, ich lebe nicht vom Bauchtanzunterricht wie manch andere Kollegin, die sicher ein hartes Brot verdient (diesen Kolleginnen gehört mein ganzer Respekt), aber gerade von diesen „Profis“ (wenn wir das Wort Profi in dem Sinn verstehen, seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten) sehen wir solcherlei Dinge so gut wie nie, dabei wäre für mich dort die monetäre Zwangslage noch fast eine Entschuldigung, wenn auch eine traurige. Nein, hauptsächlich finden sich diese Auswüchse bei den „Nebenberufsdozentinnen“ wie ich eine bin (ich nenne das gerne auch Feld-, Wald- und Wiesenhüpfer). Seltsam, warum ist das so, wo doch da das Überleben der einzelnen Dozentin nicht von der Teilnahme einer Schülerin mehr oder weniger abhängt. Ist es wirklich so, dass sich die Dozentin nicht traut, ihren Schülerinnen reinen Wein einzuschenken? Muss die rosa Wolke herhalten, um alle am Ball zu halten? Dann haben wir es nicht verstanden! Vielleicht geht die eine oder andere Lehrerin in sich und denkt noch einmal darüber nach, was sie ihren Schülerinnen schuldig ist – lasst die Sache mit den viel zu frühen Auftritten und macht lieber mal ein schönes Schülerfest, auf dem sich die Küken austoben können und auch mal bei den weiter Fortgeschrittenen staunen dürfen, damit sie ein realistisches und ehrliches Ziel haben können. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen Herbst mit vielen „goldenen“ Tagen und schönen Momenten in unserem Tanz
Eure Dahab Sahar

Spiegelbilder 1_2012_Bauchtanzunterricht - mehr als "Popwackeln" - Veröffentlicht in der CHorikà 2012



Der Frühling ist da 

..die Laune wird täglich besser. Seit zwei Wochen schiebe ich das Schreiben der Spiegelbilder vor mir her. Irgendwie will mir nichts einfallen und das frustriert mich dann doch. Aber manchmal ist das ebenso. Da hat man einfach keine Idee, keine Inspiration und dann bleibt die Kreativkiste leer. Ich hatte wohl die ganze Zeit schlichtweg zu viel „Realitätskisten“ um mich herum um meinen Gedanken endlich den nötigen „Auslauf“ zu gönnen. Aber es nützt nichts, es muss was her und so habe ich einfach mal angefangen. Diese Ausgabe der Chorikà beschäftigt sich intensiv mit dem Thema OT und Gesundheit.  Lehrerinnen wie auch Schülerinnen wissen gleichermaßen wie eng Tanz und Gesundheit verknüpft sind. Da wo der orientalische Tanz nicht als Hochleistungssport betrieben wird ist er ein perfektes Medium Körper und Seele in Einklang zu bringen. 

Bühnenpräsenz

Ich hatte schon vor längerer Zeit einmal einen Artikel über Bühnenpräsenz geschrieben. Dort ging es unter anderem auch um die Funktion der Spiegelneurone. Sie spielen bei der Betrachtung des Tanzes als Mittler zwischen Körper und Seele die entscheidende Rolle.  Körpersprache ist der Ausdruck des Seelenzustandes über Bewegungen unseres Körpers. Ob nun der Gesichtsmuskeln in Form von Mimik oder der Handbewegungen in Form von Gestik aber auch der ganzen Körperhaltung.  Was im „Innern“ vor geht spiegelt sich im „Außen“. Aber diese Aktionsstrasse ist kein „one way“ und genau hier wird es interessant. In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass wir auch mit Hilfe von Körperarbeit den Weg zu Seele finden können. Tanz als Streicheleinheiten für die Seele, was für eine wundervolle Vorstellung. Aber genau das ist es! So wie sich der Gefühlszustand über das Körperbild (Körpersprache, Mimik, Gestik, Haltung) eines Menschen ausdrückt, so kann der Gefühlszustand durch Körperarbeit (Haltung, Gestik, Mimik….) beeinflusst werden. Es ist also eine Landstraße auf der wir uns bewegen, es geht in beide Richtungen! So lege ich in meinem Unterricht  für Anfänger bis gute Mittelstufe zwischenzeitlich den Schwerpunkt der Arbeit auf die Harmonie der Bewegung und dem eigenen Körpergefühl.  Wir arbeiten in den ersten zehn bis fünfzehn Terminen ausschließlich an Haltung und Muskelaufbau sowie Koordination. Bei mir steht die Freude an der Musik und Bewegung ganz im Vordergrund. Manche Frauen brauchen mehrere Monate um ihren Körper neu zu entdecken, ich lasse ihnen diese Zeit. Mit dem Aufbau der Muskulatur und der Verbesserung der Haltung und der Koordinationsfähigkeit eignen wir uns erst einmal das Handwerkszeug an um die komplexeren Tanztechniken überhaupt richtig ausführen zu können. Geduld ist hier das Zauberwort und diese aufzubringen ist für hochmotivierte Lehrerinnen wie ich eine bin eine harte Aufgabe. Immer wieder muss ich mich zurück nehmen mit meinen Ansprüchen und zwischenzeitlich fällt es mir leichter, denn ich sehe, dass sich ein nachhaltiger Erfolg einstellt.   

Mein Focus ist die Urintension dieses Tanzes: 

das Miteinander von Frauen,  ungezwungen die Gemeinschaft im Tanz zu erleben, sich für eine Stunde lang schön zu fühlen und zu spüren wie der Körper die Musik aufnimmt und erlebt. Und trotz dieses Ansatzes ist es für die Schülerinnen möglich fast unbemerkt die Tanztechnik zu erlernen – wie gesagt, Geduld ist zentrales Element  – Geduld mit den Schülerinnen und Geduld mit sich selbst. Also gemeinsam die Sinnlichkeit und Schönheit der Bewegung genießen. Genießen bedeutet auch Zeit haben, also hetzen wir nicht durch Bewegungsroutinen sondern entwickeln jede Unterrichtsstunde aus der aktuellen Stimmung. Ich lasse das zu und es ist jedes Mal spannend. Also kein 100% durchstrukturiertes Konzept sondern viele Freiheitsgrade. Das erfordert natürlich ein ständiges Benutzen der Antennen und ein sich immer neu ausrichten an der Gruppe. Dieser Aufwand wird belohnt, mehr als ich es mir jemals gedacht hätte. Nein, nicht in Form von Geld, sondern in dem Glücksgefühl strahlende Gesichter zu sehe verbissene  Konzentration versucht, eine Bewegung mit „Denken“ dem Körper aufzuzwingen statt Ihm die Zeit zu geben sie zu fühlen.  Und wenn dann nach eben etwas längerer Zeit auch ein Tanz auf eine Bühne gebracht wird, dann wird der Unterschied sichtbar und ich werde, wie letztes Wochenende, im Zuschauerraum sitzen und Tränen in Augen haben vor Freude, weil Frauen miteinander Tanzen und echte Freude und Lebenslust rüberbringen.
n. Keine zusammengequetschten Lippen die zeigen wie

Es gibt ein wundervolles Statement des gerade verstorbenen Apple Erfinders Steve Jobs:
Vergeuden Sie nicht ihre Zeit damit,
dass Sie das Leben eines anderen leben.
Lassen Sie sich nicht von Dogmen einengen.
Dogmen sind das Ergebnis des Denkens anderer Menschen.
Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen
Ihre eigene innere Stimme übertönt.
Und vor allem haben Sie den Mut,
Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen
Seit ich meiner Intuition folge kann ich ganz bei mir sein und dies lehre ich – ganz bei sich zu sein!
Ich wünsche Euch e
anz viel Inspiration!
Eure Dahab Sahar